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Flächenbrand fordert Großeinsatz PDF 
Freitag, den 23. April 2010 um 11:34 Uhr
Am frühen Sonntagnachmittag um 13:40 Uhr löste die Leitstelle Montabaur Vollalarm für den Löschzug 1 Daaden und 5 Niederdreisbach mit dem Alarmstichwort „ F1 – kleinerer Flächenbrand in Schutzbach „ aus. Bereits auf der Anfahrt wurde eine sehr starke Rauchentwicklung klar sichtbar. Nach Eintreffen des ersten Fahrzeugs der Feuerwehr Niederdreisbach ( TSF-W ) an der Einsatzstelle, stellte dich heraus dass es sich um einen Flächenbrand handelt welcher sich den Steilhang an der L 280 hoch frass. Ein direkt neben dem Flächenbrand liegendes Wohnhaus wurde bereits in mittleidschaft gezogen, hier brannte bereits der Dachstuhl.
 
 Der Löschzug 5 begab sich sofort in den Innenangriff  und ging zu einem ersten Löschangriff auf den Steilhang über um den Flächenbrand zu Bekämpfen. Während dessen wurde über die Funkeinsatzzentrale ( FEZ ) Daaden die Feuerwehr Betzdorf mit Drehleiter ( DLK 23-12) und Tanklöschfahrzeug ( TLF 16-25) und ( 24-50) nachalarmiert. Aufgrund der Lage des Flächenbrandes auf dem Steilhang wurden die restlichen Löschzüge der Verbandsgemeindefeuerwehr Daaden nachalarmiert. Die Löschzüge 2 ( Weitefeld ) 3 ( Derschen ) und 4 ( Friedewald ) begaben sich sofort zur Einsatzstelle und fuhren den Bereitstellungsplatz bei der Firma Ginsberg in Biersdorf an. Wasserführende Fahrzeuge suchten sich dann einen Weg über Waldwege um oberhalb des Steilhanges dem Flächenbrand den Weg abzuschneiden. Inzwischen nahm die Größe des Brandes eine Ausmaße von 16.000 m² an. Um die Eigensicherheit die Einsatzkräfte vor Ort zu gewährleisten und die Verpflegung sicherzustellen wurde die SEG des DRK aus Daaden, Betzdorf und Elkenroth alarmiert. Diese sorgten dann für Ruheplätze für die Feuerwehrleute sowie die Versorgung mit Getränken. Ebenfalls stellten sie die Eigensicherheit der Kammeraden sicher.

Um die Löschwasserversorgung im oberen Waldbereich direkt über dem Steilhang sicherzustellen rief die Einsatzleitung zwei Bauern aus der Betzdorfer Region zur Hilfe. Mit ihren Güllesfässern welche ein Fassungsvermögen von 4.000 und 10.000 Litern hatten fuhren sie die Fahrzeuge im Wald an und versorgten diese.

Ebenso ließ man der Wasserwerke der VG-Daaden verständigen welche den Wasserdruck am Hochbehälter höher fahren sollte.

Nach ca. 5 Stunden konnte die Einsatzkräfte anfangen ihre Gerätschaften zurück zunehmen .

Durch diesen Großeinsatz der Verbandsgemeinde Feuerwehr Daaden mit der Feuerwehr der Stadt Betzdorf und der SEG des DRK Daaden, Betzdorf und Elkenroth sah man wie gut die Zusammenarbeit der Feuerwehren Verbandsgeimendeübergreifend und die Arbeit mit der SEG des DRK’s funktionierte.

Unser Dank gilt auch den Bauern welche sich mit ihren Güllefässern zur Verfügung stellten

weitere Bilder HIER

  

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 17. Mai 2010 um 11:10 Uhr
 
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